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Öl und Gaskessel

Hätte ein Auto die gleiche Betriebsdauer wie eine Heizung, würde es jährlich 100.000 Kilometer zurücklegen. Nach Empfehlungen der Hersteller wird das Auto alle 15.000 Kilometer inspiziert; die Heizung oft nicht einmal regelmäßig pro Jahr. Dabei sprechen viele Argumente für die regelmäßige Wartung – für den Anlagenbetreiber, für das Heizungsfachhandwerk, für die Umwelt. Autos, die mindestens 30 Jahre alt sind, dürfen das H-Kennzeichen tragen. Gäbe es das Zeichen auch für historische Heizkessel, könnten mehr als eine halbe Million Kessel-Oldtimer es für sich beanspruchen. So viele über 30 Jahre alte Wärmeerzeuger – oft echte Originale – stehen in deutschen Heizkellern. Die alten Stücke empfehlen sich vielleicht als technisches Denkmal, aber nicht als zeitgemäße Wärmeerzeuger. Solange jedoch der Schornsteinfeger jedes Jahr in seinem Messprotokoll nichts beanstandet, denkt man nicht an einen Kesseltausch. Das Meßprotokoll des Schonsteinfegers sagt aber nichts über den Gesamtzustand des Heizungskessels aus. Der schwarze Mann misst nur Rußzahl und Abgasverluste.

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Die EnEV verpflichtet die Betreiber Heizungsanlagen oder Brauchwasseranlagen mit Nennwärmleistungen größer als 4 kW zur Wartung und Instandhaltung.
Regelmäßig gewartete Heizungsanlagen verbrauchen fünf bis sieben Prozent weniger Energie. Das bedeutet fünf bis sieben Prozent weniger Heizkosten und klimaschädigender Kohlendioxidemissionen.

Der Winter 2009/2010 war im Vergleich zu den beiden Vorjahren so kalt, dass die Heizkosten um 20 bis 30 Prozent höher sind als in der letzten Heizperiode.

Aber nicht nur extrem kalte Temperaturen erhöhen den Energieverbrauch und damit die Heizkosten. Veraltete Kessel sind enorme Energieverschwender. Moderne Niedertemperaturkessel sparen gegenüber den Kesselveteranen 25 bis 30 Prozent. Brennwertkessel sogar bis zu 40 Prozent Öl oder Gas und damit auch Kohlendioxid (CO2).

Der Grund: Die alten Heizkessel weisen sehr geringe Nutzungsgrade auf – zwischen 70 und 85 Prozent. Sie sind meist um das 1,5 bis dreifache überdimensioniert und werden mit konstant angehobener Kesseltemperatur von mehr als 70 Grad Celsius betrieben.

Entscheidend für die schlechte Energieausnutzung ist vor allem der hohe Oberflächenverlust, der übers Jahr betrachtet 15 bis 25 Prozent, vereinzelt sogar 40 Prozent, des gesamten Brennstoffbedarfs beitragen kann. Die hohen Oberflächenverluste alter Heizkessel werden maßgeblich durch die hohe und ganzjährige konstante Kesselwassertemperatur sowie durch die geringe Wärmedämmung der Kessel verursacht.

Niedertemperaturkessel nutzen demgegenüber die eingesetzte Energie wesentlich besser aus. Sie erreichen Nutzungsgrade von 94 Prozent. Brennwertkessel mit Nutzungsgraden bis zu 109 Prozent wandeln nahezu die gesamte Primärenergie in Wärme um.

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Öl- und Gas-Brennwertkessel

Mit einem Gas-Brennwertkessel leisten Sie dank seiner Effizienz und des unschlagbar hohen Wirkungsgrads von 98 Prozent bei der Umwandlung von Erdgas in Wärme einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Dank modernster Technik, z.B. der Lambda Pro Control Regelung stellen sich Gas-Brennwertkessel automatisch auf alle Gasarten ein – inklusive Biogasbeimischung.
Nutzen Sie für Ihre neue Heizung auch die kostenlose Sonnenernergie Die meisten Heizkessel sind für die Kombination mit der Solartechnik ausgelegt.